Beobachtungsinstrumente in der Kita

„Kinder können sich noch wundern über jedes Ding, und sei es auch gering. Wir nennen sie naiv und halten uns für klug. Dabei sehen wir nicht genug.“ (Verfasser unbekannt)

Mit jedem neuem Kind eröffnet sich den Pädagog/innen eine neue Welt – die Welt einer kleinen Persönlichkeit, die sich neugierig auf den Weg in ihr Leben macht. Eine Möglichkeit sich dieser Welt zu nähern, bietet die systematische Beobachtung: ein Kind in seinen Interessen, seiner Entwicklung und seinen Fragen wahrzunehmen.

Kursleitung

Ziele

  • Ziel dieser Weiterbildung ist es, im Alltag einer Kita Kinder flexibel und individuell beobachten zu können.
  • Sie lernen verschiedene Beobachtungsverfahren und deren Funktion kennen.
  • Sie werden im Kurs gemeinsam erarbeiten, wie die Rahmenbedingungen für regelmässige Beobachtungen im Alltag geschaffen werden und wie diese in herausfordernden Situationen gelingen kann.

Schwerpunkte

  • Was? Wofür? Einführung in Beobachtungsinstrumente
  • Beobachtungsinstrumente zur Kontrolle von Lernfortschritten und zum frühzeitigen Erkennen von Entwicklungsrisiken (Entwicklungstabelle nach K. Beller; Grenzsteine der Entwicklung)
  • Beobachtungsverfahren zum Erfassen der Interessen, Bedürfnisse und individuellen Lernwege des Kindes (Beobachtungsbogen von H.J. Laewen und B. Andres; Bildungs- und Lerngeschichten)
  • Jedes Kind ist anders! Entwicklungsunterschiede und kindliches Verhalten wahrnehmen und verstehen
  • Die Rolle des Beobachters: Chancen und Fehlerquellen
  • Wann soll ich das machen? Rahmenbedingungen für Beobachtung und Dokumentation im Alltag

Eckdaten

Zielgruppe

Fachpersonen der institutionellen Kinderbetreuung


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