Zwischen Fantasie und Angst – Kinder während der „magischen Phase“ verstehen und begleiten

Zwischen dem dritten und fünften Lebensjahr beeinflusst die sogenannte „magische Phase“ das kindliche Handeln und Denken.

Vieles was das Kind erlebt, kann noch nicht durch naturwissenschaftliche Erklärungen verstanden werden und das Kind behilft sich mit „magischen Theorien“. So weinen die Wolken, weil sie traurig sind oder die Sonne geht unter, damit die Menschen schlafen können.
Ein weiteres Phänomen dieser Entwicklungsphase ist der „unsichtbare Freund“. Ungefähr jedes dritte Kind pflegt diese imaginäre Freundschaft.
Die „magischen Jahre“ sind jedoch nicht nur eine Zeit von überquellender Fantasie, sondern auch zahlreicher alterstypischen Ängsten.

Kursleitung

Ziele

  • Sie sind in der Lage, das Weltbild des Kindes während der «magischen Phase» im Verlauf der kognitiven Entwicklung zu verstehen und Verständnis für die besondere kindliche Denkweise zu entwickeln.
  • Sie setzen sich mit dem Zusammenhang der «magischen Phase» und Kinderängsten auseinander.
  • Sie erfahren anhand konkreter Praxisbeispiele, wie Sie Kinder in ihrer "magischen Phase" sorgfältig unterstützen begleiten können.

Schwerpunkte

  • Das Weltbild des Kindes während der «magischen Phase»
  • Die magische Logik des Kindes im Kita-Alltag einbauen, für Lösungswege und die Gestaltung von Ritualen und Übergängen nutzen.
  • Umgang mit Ängsten: Was Kindern Schutz und Halt bietet

Eckdaten

Zielgruppe

Pädagogische Fachpersonen der institutionellen Kinderbetreuung

Lernzeit

1 Tag (6 Std.)


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